Mit Meditation durch den Alltag

Entspannung / Spirituelles

Im Gehen meditieren

Wie du im Gehen meditierst, es ist eigentlich ganz einfach, aber dennoch für viele Menschen in der heutigen Zeit extrem schwer. Sich auf was zu konzentrieren, weil es wichtig ist, doch die äußeren Einflüsse machen es für uns immer schwerer. Weil wir mit der ganzen Welt vernetzt sind, Facebook, Twitter usw. überall wollen wir dabei sein, Angst was zu verpassen, aber in Wirklichkeit verpassen wir uns selbst. Wieso? Na, weil wir nicht mehr in uns hineinhören, den Kontakt zu uns selber verlieren, sind nur noch gestresst, müde, launisch und wollen Ruhe. Doch haben wir die Ruhe, können wir mit uns auf einmal nichts mehr anfangen, werden unruhig, verlieren uns in Gedanken. Jaja wir Menschen sind so einfach zu manipulieren. Ich sag es dir, du kannst von heut, auf morgen ruhiger und ausgeglichener werden wenn du nur selbst an dir übst.

Ich war auch so ein Mensch der immer überall dabei sein wollte. Meine Gedanken sahen damals so aus. Oh, kacke ich darf die Party nicht vergessen, da ist auch ein Fest, der Geburtstag steht an. Doch mein Körper gab mir Signale die ich nicht verstanden hab, vor jedem Fest oder Party hatte sich mein Darm gemeldet, also Tablette gegen Durchfall einschmeißen, wird schon besser. Es war dann auch besser, hatte viel Spaß, doch am nächsten Tag auch wieder Durchfall, vom zu vielen Alkohol. An dem Abend war ich total nervös, als ob ich nicht an diesem Ort wäre – mein Körper wollte einfach nur Ruhe. Diese Signale verstand Ich lange nicht.

Doch die Jahre gingen ins Land hinein und dann wollte mein Geist nicht mehr. Er hat mir so viele sinnlose Gedanken ins Gehirn projiziert. Von ich habe Krebs, bis ich sterbe morgen, habe sämtliche Ärzte besucht und alle haben mir gesagt ich bin kerngesund. Doch mein Kopf hat immer noch weiter gemacht, er wollte mir immer noch vermitteln das was ist, doch es war nichts. Durch ein Buch bin ich darauf gekommen, dass vielleicht ich selbst der Auslöser bin. Ich bin, was Ich denke. Habe mir dann das Buch gekauft dass „der Furchtlose Buddha“ heißt.

In diesem Buch geht es darum, sich seinen eigenen Ängsten zu stellen. Sich selbst zu lieben, so wie man ist. Andere Menschen so anzunehmen wie sie sind, ohne sie zu bewerten. All das und vieles andere nahm ich aus dem Buch mit. Und eine Übung hat mich fasziniert – das Meditieren im Gehen. Dort wird beschrieben wie man im Gehen meditiert es ist einfach, doch am Anfang recht schwer, da man sich plötzlich auf Dinge konzentrieren soll, die man nur im Vorbeigehen wahrnimmt.

Nun teste es doch mal selbst. Stelle dich hin und gehe ein paar Schritte, schalte deinen Fernseher, Handy usw. aus. Die Stille wird dir erst komisch vorkommen, so ruhig auf einmal. Dann gehe jetzt achtsam ein paar Schritte, lausche was du hörst, ein knirschen des Bodens, oder im Freien die Vögel zwitschern. Lausche einfach mal ein wenig. Du wirst feststellen, es fühlt sich komisch an, vielleicht ist bei dir auch ein bisschen Angst dabei, was vollkommen normal ist. Doch probiere es wieder, nimmst du dieses Mal einen stumpfen Schritt auf dem Teppichboden war, den du auslöst? Je öfters du diese Übung machst, desto mehr schärfst du deine Wahrnehmung für die schönen Dinge im Alltag, so wirst du Ruhe und Zufriedenheit – auch auf dem Weg zu einem wichtigen Termin finden. Dein Körper dankt es dir.

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