Deine Organe mit Kräuter entschlacken

Erfahrungen, Pflanzen

Kräuter für deine Organe

Heute gibt es für jeden Schmerz und jedes Leid ein Medikament, dass eine körperliche oder geistige Beschwerde lindern kann. Doch oft wird dabei nur das Symptom gelindert und nicht die Ursache. Dabei sind die chemisch hergestellten Produkte oft nicht das Beste für unseren Körper.

Warum gehen wir nicht einen Schritt weiter?! Warum handeln wie unsere Vorfahren, sie sammelten Kräuter für die verschiedensten Wehwehchen. Sie setzten einen Tee, eine Salbe oder einen Umschlag an oder hatten einen Extrakt daraus hergestellt. Soweit müssen wir heute nicht mehr gehen, dafür gibt es Apotheken die meist das Benötigte auf Lager haben oder es bestellen. Meist kann man mit kleinem Wissen, kleine Probleme an seinem Körper selber lösen.

Sei für deinen Körper verantwortlich, nehme die Verantwortung in die Hand. Pflegst du Ihn, dann wird er dir Kraft und Energie schenken -Ying und Yang-, aber nur, wenn du genauso bedacht zu ihm bist, wie er es zu dir ist. Unten findest du ein paar Kräuter für deine verschiedensten Organe, um sie auf natürliche Art zu entschlacken und zu stärken.

 

Bauchspeicheldrüse, hat die Aufgabe verschiedene Verdauungsenzyme zu produzieren, die Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette voneinander trennt. Unter anderem werden in der Bauchspeicheldrüse auch die Hormone Insulin und Glukagon gebildet, die den Blutzuckerspiegel regulieren. Um eine Anregung der Bauchspeicheldrüse zu erzeugen kann man das Tausendgüldenkraut nehmen. Es gibt noch eine Vielzahl von anderen Kräuter, die der Bauchspeicheldrüse wohlwollend gegenüber stehen.

Kräuter: Artischocke, Brombeere, Enzian, Rooibos, Tausendgüldenkraut

 

Blase, dort wird der Urin gespeichert, der durch die Blutreinigung der Nieren entsteht. Durch das Ausscheiden des Urins werden sämtliche Giftstoffe (Harnstoffe, Chloride, Natrium, Kalium, Bikarbonat, Harnsäure) aus dem Körper entfernt. Hat man zum Beispiel eine nervöse Blase kann unteranderem Hopfen helfen. Das beruhigt die Nerven. Doch auch andere Kräuter helfen der Blase wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Kräuter: Kürbis, Veilchen, Brennnessel, Hopfen, Cranberry, Sabal, Birke, Holunder, Knoblauch, Spargel, Weide

 

Blut, wird durch das Blutplasma gesäubert dort werden Nähr- und Abfallstoffe transportiert. Die roten Zellen transportieren Sauerstoff und Kohlendioxid, die weißen Zellen kämpfen gegen Krankheitserreger und haben die zusätzliche Aufgabe dafür Sorge zu tragen das die Blutgerinnungen funktioniert. Man kann mit Wacholder seine Blutreinigung unterstützen oder mit Damiana seinen Blutstrom verbessern. Es gibt eine große Auswahl an unterstützenden Kräuter.

Kräuter: Ackerschachtelhalm, Alant, Alpenwegerich, Brunnenkresse, Cayennepfeffer, Hagebutte, Holunder, Rooibos, Süßholz usw.

 

Darm, er hat die Aufgabe die Nahrung aufzunehmen und zu verdauen. Dabei werden Eiweiß, Kohlenhydrate, Salze, Vitamine und Fette aufgespaltet um sie dem Körper zuzuführen. Nach der Spaltung der Nahrung wird dem Speisebrei die Flüssigkeit entzogen. Das Ganze wird dann zum Ausgang transportiert, um die Überreste zu entsorgen. Mit Ingwer oder Bockshornklee wird die Darmbewegung verbessert. Andere Kräuter helfen bei Entzündungen oder Krämpfen.

Kräuter: Alant, Andorn, Blutwurz, Cayennepfeffer, Eiche, Enzian, Goldrute, Knoblauch, Koriander, Linde,

 

Gallenblase, dort wird der Gallensaft gespeichert und frei gegeben, wenn der Körper ihn zur Fettverdauung braucht. Gebildet wird der Saft in der Leber und wird an die Gallenblase weitergeleitet. Produziert der Körper zu wenig Gallensaft kann man mit Bärlauch oder Meerrettich versuchen die Produktion zu steigern.

Kräuter: Artischocke, Angelika, Bärlauch, Galgant, Meerrettich, Senf

 

Gefäße/Adern, transportieren sauerstoffreiches Blut aus den Lungen zu den Zellen und kohlendstoffdioxidreiches Blut zurück. Nährstoffen die aus der Verdauung stammen werden ins Gewebe geleitet und Ablagerungen/ Abfallprodukte zu den Ausscheidungsorganen, Nieren und Darm. Knoblauch und Kurkuma können bei Gefäßerkrankungen eine positive Wirkung haben.

Kräuter: Buchweizen, Cranberry, Knoblauch, Kurkuma, Mutterkraut

 

Gehirn, es speichert Informationen, koordiniert Verhaltensweisen und verarbeitet Sinneseindrücke. Für Wahrnehmung, Denken, und Handeln ist das Großhirn verantwortlich. Im Zwischenhirn verarbeiten wir Gefühle wie Liebe, Angst oder Wut. Das Kleinhirn ist für das Steuern des Gleichgewichtssinns zuständig, werden wir für das Tanzen und Gehen brauchen. Die linke Gehirnhälfte ist für das logische Denken verantwortlich und steuert das Sprachzentrum. Die rechte Hälfte ist das kreative Gehirn, dort werden Farben gespeichert, sowie Musik und Bilder erkannt. Rhodiola verbessert die Gehirnfunktion auf ganz natürliche Weise.

Kräuter: Guarana, Rhodiola, Schwarzkümmel

 

Haut, sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, vor Überhitzung und vor Wärmeverlust. Desweiteren nimmt sie Reize auf und Schütz uns noch vor Verletzungen (Hornhaut). Kokosöl ist ein guter pflanzlicher Schutz für die ganze Haut, ein gehäufter Teelöffel am Tag reicht um seine Haut zu schützen. Durch die enthaltende Laurinsäure bekommt die Haut noch einen zusätzlichen Nährstoff.

Kräuter: Ackerschachtelhalm, Aloe-Vera, Erdrauch, Hamamelis, Mate, Steinklee, Süßholz, Taubnessel, Thymian, Veilchen

 

Herz, es pumpt im Ruhezustand ca. 5 Liter Blut/ Minute durch unser Netz von Schlagadern, Venen und Kapillaren. Dabei legt es einen Weg von fast 150.000 km zurück. Bei hoher Anstrengung kann es sogar das Fünffache an Blut/ Minute sein. Unser Herz schlägt dazu fast 100.000-mal am Tag. Mit Cayennepfeffer oder Waldmeister kann man sein Herz entlasten. Andere Kräuter schützen das Herz allgemein vor Krankheiten oder helfen dabei es zu stärken.

Kräuter: Anis, Baldrian, Cayennepfeffer, Hopfen, Rhodiola, Knoblauch, Weißdorn, Zwiebel

 

Leber, sie speichert Vitamine und Kohlenhydrate, entgiftet und baut Nährstoffe ab. Sie regelt den Fett- und Zuckerstoffwechsel, produziert den Gallensaft und andere lebenswichtige Eiweißstoffe und 90% des ganzen Alkohols wird in ihr abgebaut. Der Rest wird von den Nieren und Lungen übernommen. Artischocke eignet sich sehr gut zur Entgiftung der Leber. Einmal im Jahr sollte man eine Reinigung der Leber vornehmen.

Kräuter: Alpenwegerich, Angelika, Artischocke, Bibernelle, Rhodiola, Schwarzkümmel

 

Lunge, hier findet der Gasaustausch zwischen der Atemluft und dem Blutkreislauf statt. Aufgenommen wird hier Sauerstoff und abgegeben wird Kohlendioxid. Um seine Lunge zu reinigen kann man Fichte benützen. Andere Kräuter unterstützen die Lunge bei Entzündungen.

Kräuter: Eberesche, Fichte, Mariendistel, Schlüsselblume

 

Magen, setzt Magensaft, Magensäure und Pepsin frei, um die Nahrung in einen Brei zu verwandeln. Bei der Magensäure handelt sich es um so eine ätzende Säure, dass sie in der Lage ist die verschiedensten Metalle in sich zu zersetzen. Das dies dem Magen nicht passiert, wird dieser durch eine Schleimhaut vor der Säure geschützt. Hat man einen nervösen Magen sollte man Baldrian zu sich nehmen, das beruhigt den ganzen Magen.

Kräuter: Alant, Angelika, Cayennepfeffer, Gewürznelke, Kurkuma, Pfefferminze, Rooibos,

 

Milz, bildet die Lymphozyten und speichert die Monoxyden, beide gehören zu den weißen Blutkörperchen. Außerdem bekämpft sie köperfremde Stoffe wie Antigene, Viren und Bakterien. Sie sortiert auch noch altersschwache rote Blutkörperchen und Blutplättchen aus. Um eine Schwache Milz zu stärken kann man dagegen Grünen Tee trinken.

Kräuter: Efeu, Grüner Tee, Heidekraut, Mariendistel

 

Muskel, es befinden sich ca. 650 Muskeln im ganzen Körper, sie wiegen zusammen ca. 35 kg, je nach Mensch, ob Frau oder Mann. Jeder Muskel besteht aus einem elastisches Bindegewebe das von ca. 12 Fasern umschlungen ist. Die Muskeln unterstützen den gesamten Bewegungsablauf. Sie unterstützen viele innere Organe und sind Grundlage der aktiven Fortbewegung. Außerdem unterstützen sie unseren Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Bei Muskelbeschwerden wird oft Arnika angewendet, es wärmt die Muskeln und hilft bei der Linderung von Muskelschmerzen.

Kräuter: Arnika, Beifuß, Cayennepfeffer, Pfefferminze, Zimt

 

Nieren reinigen das Blut und filtern Giftstoffe aus unserem Körper, die dabei entstehenden Ablagerungen werden durch den Urin entsorgt. Spargel ist gut um die Nieren anzuregen. Bei Nierenbeckenentzündung oder Blasenentzündung hilft Cranberry.

Kräuter: Ackerschachtelhalm, Birke, Brennnessel, Cranberry, Spargel, Teufelskralle

 

Schilddrüse, dort werden die beiden Schilddrüsenhormone Triiodthyronin und Thyroxin gebildet und gespeichert, sowie das Hormon Calcitonin. Alle drei sind wichtig für den Energiestoffwechsel und das Zellwachstum. Das Hormon Calcitonin regelt gemeinsam mit dem in der Nebenschilddrüse gebildeten Parat-Hormon den Calcium- und Phosphathaushalt des Körpers und Blutes.

Kräuter: Grüner Tee

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